Projekt:
Hochwasserrückhaltebecken Setzbach

Team:
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Zeitraum:
2020 – 2021
Auftraggeber, Ort:
Marktgemeinde Bad Blumau
Leistungen:
Geotechnische Untersuchungen und Berechnungen, Ausführungsstatik
Auf Grund der geringen Abflusskapazität des Setzbaches als rechtsufriger Zubringer der Safen kommt es in der Katastralgemeinde Bierbaum an der Safen bei Starkregenereignissen im Siedlungsgebiet zu breitflächigen Überflutungen. Auf Basis der vom Ingenieurbüro PERZPLAN im Jahr 2013 durchgeführten Abflussuntersuchung des Setzbaches wurde der Standort des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens mit geotechnischen Methoden untersucht. Als Untersuchungsmethoden wurden neben Baggerschurfe auch Kernbohrungen und Rammsondierungen gewählt. Die Wasserdurchlässigkeit wurde mittels Versickerungsversuche in den Baggerschurfen als auch in den Kernbohrungen (open end tests) bestimmt.
Als Hochwassersperrenbauwerk wurde ein Querdamm aus natürlichem Bodenmaterial vorgesehen. Der Abfluss des Setzbaches erfolgt mittels eines Grundablassbauwerks durch den Dammkörper. Bei einer Verklausung des vorgesetzten Grundablassrechens kann der Abfluss durch einen Bypass erfolgen.
Das Dammbauwerk ist auf den Einstau eines 100-jährlichen Hochwasserereignisses ausgelegt. Über diese Jährlichkeit hinausgehende Niederschlagsereignisse werden über den Dammkörper sicher mittels befestigter Hochwasserentlastung geführt.
Die aus den Bodenuntersuchungen gewonnenen Erkenntnisse über die Bodeneigenschaften des Untergrundes wurden in einem zweidimensionalen Berechnungssystem modelliert. Auf Grund vor Ort nicht ausreichender Entnahmemöglichkeit geeigneten Dammmaterials wurde den geostatischen und geohydraulischen Nachweisen im Fall des Dammeinstaus erforderliche Bodenmaterialeigenschaften vorgeschrieben.
